Psychotherapie für Kinder und Jugendliche

Elisa Spatz

- Verhaltenstherapie -

Psychotherapie ist notwendig, wenn Kinder und Jugendliche unter Beschwerden leiden, die sich in psychischen und körperlichen Symptomen, in auffälligem Verhalten oder zwischenmenschlichen Konflikten äußern, die trotz ärztlicher Abklärung oder Beratung auch nach mehreren Wochen oder gar Monaten nicht abgeklungen sind und das Kind bzw. der Jugendliche zunehmend in seinem Alltag belastet ist. Als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin behandle ich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum vollendeten 21. Lebensjahr  z.B. bei: 

  • Regulationsstörungen 
  • Aufmerksamkeitsproblemen und hyperkinetischem und oder/impulsivem Verhalten beim Vorschul-/Schulkind 
  • Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten 
  • Störungen des Sozialverhaltens 
  • Ängsten und Depressionen 
  • körperlichen Beschwerden ohne organischen Befund (somatoforme Störungen) oder mit seelischen Beeinträchtigungen 
  • Kontakt- und Beziehungsstörungen 
  • Essstörungen wie Anorexie, Bulimie, Adipositas 
  • Zwangsstörungen, Tics 
  • Psychotische Störungen 
  • selbstverletzendem und suizidalem Verhalten 
  • traumatischen Erlebnissen 
  • Suchtverhalten 


Die Verhaltenstherapie mit Kindern und Jugendlichen setzt v.a. an gegenwärtigen Problemen und Symptomen an. Nach der diagnostischen Abklärung und der Anamnese nimmt der Therapeut eine aktive Rolle ein, definiert gemeinsam mit dem jungen Patienten und / oder den Eltern konkrete Therapieziele und arbeitet mit einem Therapievertrag, in dem die Rahmenbedingungen der Therapie festgehalten werden. Durch die Verankerung neuer Erfahrungen auf der Verhaltens- bzw. Handlungsebene sollen positive Veränderungen geschaffen werden. Dabei gibt der Therapeut „Hausaufgaben“, macht Übungen und Rollenspiele, damit neue Verhaltensweisen besser gelingen. Darüber hinaus gehen Verhaltenstherapeuten altersentsprechend auf prägende emotionale Erfahrungen der Kindheit ein, so dass der junge Patient verstehen kann, weshalb er in bestimmten Situationen so handelt, denkt und fühlt. Zahlreiches „therapeutisches Handwerkszeug“ soll - z.T. in der Spielsituation - dabei helfen, Entlastung zu schaffen und eine Persönlichkeitsentfaltung zu ermöglichen. Eltern werden grundsätzlich in die Therapie miteinbezogen und erhalten Unterstützung im Umgang mit ihrem Kind.